Über das Unglück, ein Grieche zu sein

20120228-202105.jpg Eins vorweg, dieses Buch hat nichts mit der aktuellen Krise in Griechenland zu tun. Das Buch des Philosophen Nikos Dimou (Νίκος Δήμου) ist bereits im Jahr 1975 erschienen, wurde allerdings erst jetzt durch den Verlag Kunstmann ins Deutsche übersetzt.

In Griechenland ist Dimou weithin bekannt. Er hatte eine eigene Talk-Show im TV und schrieb für zahlreichen Zeitungen. Im Internet ist er mit einem eigenen Blog vertreten. ( http://www.ndimou.gr )

Sein Buch „Über das Unglück, ein Grieche zu sein“ (Η δυστυχία του να είσαι Έλλην) wurde in Griechenland selbst heftigst diskutiert. Schon die Vorbemerkung sollte aber alles klar machen.

„Es gibt Griechen, die kritisch über sich nachdenken, und Griechen, die das nicht tun. Die folgendne Gedanken richten sich vor allem an die Zweiten. Sie sind jedoch den Ersteren gewidmet.“

Es folgen dann 193 Gedanken über das Unglück ein Mensch zu sein, die griechische Übertreibung bis hin zur griechischen Wirklichkeit. Und auch wenn die Texte bereits fast 40 Jahre alt sind, sie leuchten die griechische Seele wirklich gründlich aus.

Das Buch gerade jetzt auf Deutsch auf den Markt zu bringen, mag mit der Krisen in Griechenland zu tun haben. Das Buch selbst hat aber rein gar nichts damit zu tun.  Dem Klappentext: „Zeitlose Einsichten für alle, die Griechenland lieben und doch an ihm verzagen“ kann ich mich aber gut anschließen.

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