Finstere Zeiten

20121021-150459.jpg Petros Markaris lässt nicht nur seine Romanfigur Kostas Charitos seine Ermittlungen in Zeiten der Krise führen, sondern er findet auch noch Zeit, sich selbst immer wieder mit der Krise in Griechenland auseinander zu setzen.

Im Buch „Finstere Zeiten“ sind seine Texte und Reden (seite dem Jahr 2009 bis heute) rund um dieses Thema zusammengefasst. Und um es vorweg zu nehmen. Markaris geht es nicht darum einen Schuldigen ausfindig zu machen. Sehr differenziert nimmt er die Krise unter die Lupe und spart dabei auch nicht an Kritik an seinen eigenen Landsleuten. Aber die sind eben auch nur ein Teil des Systems.

Und auch wenn Griechenland natürlich seinen ganz eigenen Weg in die Krise hatte. Der Eindruck lässt mich nicht los, dass sich auch im Rest von Europa die Anzeichen von „Finsteren Zeiten“ erkennen lassen.

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