Von Patridioten und anderen Primaten

dramoedyssee

Der „Papierschweizer“ und gebürtige Grieche Kosta Athanasopoulos hat mit seinem ersten Buch ein großartiges Debut abgeliefert. Mit feinem Humor aber dennoch nicht ohne Schärfe wirft er einen Blick auf seine Landsleute, die ja eigentlich nur zum Teil seine Landsleute sind, da Athanasopoulos in der Schweiz lebt und auch dort aufgewachsen ist.

Die krisengeschüttelten Griechen bekommen in „Dramödyssee“ jedenfalls ihr Fett weg. Abstruse Sitten, schräge Gedankengänge und das festhalten an längst überholten Weltbildern werden im Buch an Hand des Dörfchens Epitalio aufgezeigt und malen teilweise ein nicht sehr freundliches Bild über die Griechen. Doch durch die humorvollen Anekdoten ist das Buch keine Anklageschrift, sondern gibt eher Zeugnis über die Hassliebe des Autors zu Griechenland und seinen Bewohnern.

Wer wissen will wie die Griechen ticken und warum, dem sei dieses Buch wirklich ans Herz gelegt. Lautes auflachen, genauso wie Kopfschütteln, ist beim Lesens garantiert. Ich freue mich schon jetzt auf ein nächstes Buch von Kosta Athanasopoulos.

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