Einmal Stefanidis, immer Stefanidis

stefanidis_gottesackerMit seinem erstem Buch „Beim Griechen“ hat er mich bereits gehabt, der griechischstämmige Autor Alexandros Stefanidis. Seine bildliche Erzählweise vom Aufwachsen im griechischen Restaurant seiner Eltern ging runter wie ein hervorragendes Menü inklusive griechischem Wein. Die Lust auf mehr Geschichten von Stefanidis war geweckt. Und nun, endlich kann ich sagen, steht sein zweites Werk in den Regalen der Buchhändler.

In „Wie geht’s den Jungs vom Gottesacker?“ verrät uns Stefanidis, dass er nicht nur im im „Griechen“ für das Leben gelernt hat, sondern auch am Bolzplatz namens Gottesacker. Ja, und auch einige Jahre in einem katholischen Internat.

Vielleicht hat mich die Geschichte deshalb so gefesselt, da auch ich auf einige solcher Jahre zurückblicken kann. Aber wahrscheinlich ist es doch die wirklich plastische Erzählweise des Autors. Egal ob man nun mit ihm zu nächtlicher Stunde gemeinsam am Küchentisch sitzt, oder dem Ball und den Freunden am Gottesacker hinterherläuft. Es ist tatsächlich so, als sei man live dabei. Es fällt nicht leicht, das Buch aus der Hand zu legen, denn auch wenn derartige Geschichten wahrscheinlich einige Internatszöglinge erzählen könnten. So wie Stefanidis es tut, ist es wirklich einzigartig.

Ich warte also auf den nächsten Streich des in München lebenden Autors. Denn „Einmal Stefanidis, immer Stefanidis“ 😉

Wie geht’s den Jungs vom Gottesacker?“ von Alexandros Stefnidis. Erschienen im Rowohlt-Verlag.

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