Griechenland und seine Bücher

Was mit einem Buch beim ersten Urlaub in Griechenland begonnen hat, ist mittlerweile zu einer ansehnlichen Sammlung angewachsen. Mehr als 300 Bücher, die sich mehr oder weniger mit Griechenland beschäftigen, füllen nun mein Bücherregal. Knapp die Hälfte davon stammt von griechischen Autoren.

Nikos Kazantzakis, von ihm stammte das erste Buch meiner Sammlung, ist noch immer einer meiner Lieblingsautoren. In den letzten Jahren hat mich aber vor allem Petros Markaris erfreut. Sein Kommissar Kostas Charitos ist mittlerweile das Aushängeschild der griechischen Kriminalliteratur. In meinem Bücherregal stehen insgesamt 13 Bücher von Petros Markaris. Bis auf eine Ausnahme alle im Diogenes Verlag erschienen.

Apropos Verlage. Hier habe ich eine kleine Statistik angefertigt. Die meisten Bücher (also 25) in meinem Regal stammen vom Romiosini Verlag. Der Verlag von Niki Eideneier beschreibt sich selbst als „Verlag für zeitgenössische griechische Literatur“. Ein großer Schwerpunkt im Verlag bildet die Lyrik.

Den zweiten Platz in meiner Statistik nimmt mit 22 Büchern der Balistier Verlag ein. Der 1998 gegründete Verlag hat sich auf Reiseliteratur für Griechenland und im speziellen für Kreta spezialisiert. Einige feine Romane sind hier ebenfalls erschienen. Unter anderem zum Beispiel der Roman „Die Frauen der Familie Ftenoudos“ von der großartigen Lily Zografou.

Den dritten Platz in meinem Verlags-Ranking nimmt der Diogenes Verlag ein. Wobei hier alleine 12 Bücher, der 13 Diogenes-Bücher in meinem Regal, auf das Konto von Petros Markaris gehen.

Und da wären wir auch schon bei der zweiten Statistik. Welche Autoren haben denn die meisten Bücher für meine Sammlung beigesteuert?

Hier landet auf dem dritten Platz Klaus Eckhardt mit 7 Büchern. Er hat mit dem Privatermittler Jak Anatolis einen feinen Krimihelden erschaffen. Leider ist Klaus Eckhardt bereits 2012 verstorben.

Den zweiten Platz in meinem Bücherregal hat sich Nikos Kazantzakis gesichert. 12 Bücher an der Zahl. Darunter auch einige Ausgaben die wahrscheinlich nur mehr in Antiquariaten zu finden sind.

Die Nummer 1 hat sich Petros Markaris gesichert. 14 Bücher darf ich mein Eigen nennen. Und Petros Markaris ist auch einer der Autor, den ich persönlich kennen lernen durfte. Im Arcotel Nike Linz konnte ich vor zwei Jahren ein längeres Interview mit ihm führen.

Und jetzt muss ich nochmals einen kurzen Sprung zurück zu den Verlagen machen. Da hat sich nämlich im Jahr 2009 etwas getan. Mit dem Größenwahn Verlag ist ein neuer Verlag an den Start gegangen, der sich auch ganz wesentlich der griechischen Literatur angenommen hat. In meinem persönlichen Buchregal-Ranking erst mit 5 Büchern vertreten, aber ich bin mir sicher, von diesem Verlag wird noch einiges dazu kommen.

Zum Schluss möchte ich noch einen ganz spezielle Initiative vor den Vorhang bitten. Michaela Prinzinger hat viele der Romane von Petros Markaris ins Deutsche übersetzt und will mit einem eigenen Blog (diablog.eu) die griechische Literatur im deutschsprachigen Raum noch mehr verankern. Dafür kann ich Michaela gar nicht genug danken. Ihr Blog bietet nicht nur literarisches, sondern auch musikalische und kulinarische Tipps. Absolute Leseempfehlung!

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